Oberfrankens CSU will Guttenberg-Entscheidung

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Karl-Theodor zu Guttenberg arbeitet momentan als Internetbeauftragter für die Eu in Brüssel.

München/Kulmbach - Die Personalie Guttenberg sorgt in Deutschland weiterhin für Gesprächsstoff. Jetzt fordert die oberfränkische CSU eine Entscheidung vom Ex-Minister.

Die oberfränkische CSU will nach einem Focus-Bericht von Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg Klarheit über eine mögliche Rückkehr in die Bundespolitik. Dem Magazin zufolge drängen die drei CSU-Kreisvorsitzenden im Bundestagswahlkreis Kulmbach Guttenberg zu einer Entscheidung darüber, ob er sich bei der Bundestagswahl 2013 wieder um das Mandat für die Region bewirbt.

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Mit Guttenberg sei telefonisch ein Treffen mit den CSU-Kreisvorsitzenden Henry Schramm, Thomas Silberhorn und Christian Meißner für Januar vereinbart worden. Meißner, CSU-Kreischef in Lichtenfels, sagte dem Blatt: “Die Basis erwartet, dass sich Guttenberg endlich bekennt.“

Guttenberg (40) war bis zu seinem Rücktritt direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises, in dem es rund 173 000 Wahlberechtigte aus den Landkreisen Bamberg, Kulmbach und Lichtenfels gibt und der als sichere Bastion der Christsozialen gilt. Guttenberg hatte sich vor wenigen Wochen mit einem Interview-Buch zu der Plagiats-Affäre rund um seine Doktorarbeit zurückgemeldet und wurde zuletzt in Brüssel als neuer Berater der EU für Internetfreiheit vorgestellt.

dpa

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