Säbelrasseln zwischen Pakistan und Indien

Premierminister Manmohan Singh
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Premierminister Manmohan Singh: “Meilenstein der Landesverteidigung.“

Islamabad/Neu Delhi - Säbelrasseln in Südasien: Nachdem Indien sein erstes Atom-U-Boot vom Stapel laufen gelassen hat, warnt die benachtbarte Atommacht Pakistan vor einer Destabilisierung der Region Südasien.

“Die Einführung tödlicher Waffensystem durch Indien ist schädlich für Frieden und Stabilität“, teilte das Außenministerium in Islamabad am in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung mit. Ohne in ein Wettrüsten mit Indien einzutreten, werde Pakistan daher “angemessene Schritte“ einleiten, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten und das strategische Gleichgewicht in der Region aufrecht zu erhalten.

Der indische Premierminister Manmohan Singh hatte das erste im Land entwickelte Atom-U-Boot dagegen als “Meilenstein der Landesverteidigung“ bezeichnet und “feindliche Absichten“ strikt ausgeschlossen. Mit der 112 Meter langen “INS Arihant“ (Feind- Zerstörer), die am Sonntag an die Marine übergeben wurde, hat Indien erstmals die Möglichkeit, auch von See aus mit Nuklearsprengköpfen bestückte Kurzstreckenraketen abzufeuern.

Die benachbarten Atommächte Indien und Pakistan haben seit der Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft im Jahre 1947 drei Kriege gegeneinander geführt. Zuletzt hatten die Terroranschläge von Mumbai (Bombay), für die Indien pakistanische Terroristen verantwortlich macht, die Beziehungen schwer belastet. Vor knapp zwei Wochen bekannten sich beide Regierungen in einer gemeinsamen Erklärung jedoch zu einer Fortsetzung der bilateralen Dialogs.

dpa

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