Papst mahnt: Politik soll alternative Energien fördern

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Papst Benedikt XVI. fordert ein Umdenken bei der Förderung alternativer Energien.

Rom - Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag dazu aufgerufen, alternative Energien zu fördern. Angesichts der Katastrophen der letzten Monate fordert der Heilige Vater ein Umdenken.

Die erste Hälfte des Jahres sei von furchtbaren Katastrophen gezeichnet gewesen, deren Tragweite zu denken gebe, sagte der Papst bei der Begrüßung mehrerer neuer Botschafter im Vatikan.

 “Ein die Natur respektierender Lebensstil und die Unterstützung und Förderung von Energien, die für den Menschen ungefährlich sind, muss eine Priorität der Politik und Wirtschaft sein.“

In Italien steht nach Fukushima der geplante Wiedereinstieg in die Kernenergie auf der Kippe. Das Land war 1987 unter dem Einfluss von Tschernobyl per Referendum aus der Kernenergie ausgestiegen. Regierungschef Silvio Berlusconi hatte 2009 im Parlament die gesetzliche Basis für einen Wiedereinstieg gelegt. 2013 hätte mit dem Bau des ersten Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) des französischen Anbieters Areva begonnen werden sollen. Die Italiener dürfen am kommenden 12. und 13. Juni erneut über Ja oder Nein zur Kernkraft abstimmen.

dpa

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