Pentagon mit USB-Stick aufs Kreuz gelegt

Washington - Das US-Verteidigungsministerium hat den bislang schwersten Einbruch eines Auslandsgeheimdienstes in sein Computersystem bekanntgegeben - gerade noch rechtzeitig.

Der bisher unter Verschluss gehaltene Vorfall wurde am Mittwoch vom Pentagon publik gemacht, kurz vor der offiziellen Veröffentlichung eines Artikels des stellvertretenden Verteidigungsminister William Lynn in einem Fachmagazin. In dem Artikel beschreibt Lynn, wie ein feindlicher Geheimdienst es 2008 im Nahen Osten schaffte, per USB-Stick einen Code auf einen US-Militärlaptop zu spielen.

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Der Code infizierte unerkannt klassifizierte Systeme und diente als Brückenkopf, um Militärgeheimnisse auszuspionieren. Welcher Geheimdienst hinter dem Angriff steckte und ob sensible Daten gestohlen werden konnten, wurde nicht bekannt. Der Vorfall stand seit 2008 unter Verschluss.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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