Einen Monat lang

Polen kontrolliert seine Grenzen - Auch zu Deutschland

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Grenzkontrolle

Warschau - Polen kontrolliert einen Monat lang seine EU-Binnengrenzen. Mit der Flüchtlingssituation hat das aber wohl wenig zu tun. Die Gründe sind vielfältig.

Polen führt für einen Monat stichprobenartige Grenzkontrollen an der Schengen-Binnengrenze ein. Polen-Reisende müssen an der Grenze zu Deutschland vom 4. Juli bis zum 2. August damit rechnen, überprüft zu werden. Die Gründe dafür seien der Nato-Gipfel in Warschau, der Weltjugendtag in Krakau sowie der Papstbesuch Ende Juli, teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Die „Märkische Oderzeitung“ hatte zuvor darüber berichtet. Wie das polnische Innenministerium mitteilte, soll mit den Kontrollen die Sicherheit der Veranstaltungen gewährleistet werden.

Auch Bootsfahrer müssen sich an Auflagen halten

Polen gehört seit 2007 zum Schengen-Raum, in dem Personenkontrollen an den Binnengrenzen abgeschafft wurden. Vorübergehende Grenzkontrollen bei besonderen Anlässen sind in der EU zulässig. Auch während der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine wurden Reisende an der Grenze kontrolliert.

Während der vier Wochen darf die Grenze nur an offiziellen Übergängen passiert werden. Das betrifft insbesondere Bootsfahrer, die nicht ohne Weiteres die Uferseiten wechseln dürften. Wer gegen diese Auflage verstößt, muss mit bis zu 115 Euro Strafe rechnen.

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