Politiker: Deutsch muss ins Grundgesetz

Geht es nach Bundestagsabgeordnete von Union , FDP und SPD soll die deutsche Sprache in der Verfassung verankert werden.

Berlin - Das Vorhaben klingt revolutionär: Bundestagsabgeordnete von Union , FDP und SPD wollen einen fraktionsübergreifenden Vorstoß unternehmen, die deutsche Sprache in der Verfassung zu verankern.

Das berichtet die “Bild“-Zeitung in ihrer Onlineausgabe. “Wir müssen Kultur im Grundgesetz fest schreiben, das schließt Deutsch mit ein,“ sagte SPD-Innenexperte Sebastian Edathy. Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) unterstützt das Projekt. “Meine Sympathie gilt diesem Anliegen, das Grundgesetz entsprechend zu ergänzen.“

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und der Verein Deutsche Sprache (VDS) setzen sich bereits seit Jahren für eine Passage zur deutschen Sprache im Grundgesetz ein. Vorgeschlagen wird ein Zusatz in Artikel 22 mit dem Wortlaut: “Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ Der Grundgesetzartikel 22 bestimmt bereits Berlin zur Hauptstadt und die Farben der Bundesflagge. Vertreter von VDA und VDS hatten am Dienstag vergangener Woche (9. November) mehr als 40.000 Unterschriften an Parlamentspräsident Lammert übergeben, die der Forderung Nachdruck verleihen sollen.

Für eine Änderung des Grundgesetzes ist in Deutschland eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat nötig.

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