Präsidentenamt: Merkel sieht Würde nicht verletzt

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Kanzlerin Merkel (r) beim Neujahrsempfang mit Christian Wulff und seiner Gattin.

Berlin - Die Affäre Wulff und die negative Berichterstattung haben nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Würde des Bundespräsidentenamtes nicht beschädigt.

“Ich glaube, wenn Christian Wulff weiter die Fragen auch beantwortet, dann wird diese Würde des Amtes auch durchaus gerechtfertigt durch seine Arbeit“, sagte Merkel am Samstag in einem vorab ausgestrahlten Ausschnitt aus dem “Interview der Woche“ des Deutschlandfunks.

Bundespräsident Wulff bittet zum Neujahrsempfang

Bundespräsident Wulff bittet zum Neujahrsempfang - Bilder

Der Bundespräsident sei die Nummer Eins im Staate, der gerade in wichtigen Phasen des politischen Lebens Entscheidungen treffen müsse, sagte die CDU-Vorsitzende. So habe beispielsweise Bundespräsident Horst Köhler die von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gestellte Frage beantworten müssen, ob es zu Neuwahlen kommen kann.

“Das sind ja ganz wichtige Dinge, die Bundespräsidenten zu entscheiden haben“, sagte Merkel. “Und ein weiterer Teil der Aufgaben des Bundespräsidenten sind sicherlich auch öffentliche Auftritte, sein Ansehen bei den Bundesbürgern.“

dapd

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