Nach Oben-Ohne-Attacke

Kreml: Putin nicht ausreichend geschützt

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Eine nackte Demonstrantin steht am 08.04.2013 in Hannover (Niedersachsen) beim Eröffnungsrundgang der Hannover Messe vor Bundeskanzlerin Angela Merkel (2.v.r, CDU) und Russlands Staatspräsident Wladimir Putin (l).

Moskau - Ein Kreml-Vertreter hat sich im russischen Staatsfernsehen beschwert, Deutschland habe Putin bei dessen Hannover-Besuch nicht ausreichend geschützt. Damit sei ein "Grundsatz gebrochen worden".

Nach der Oben-ohne-Attacke auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Hannover hat der Kreml mangelnde Sicherheitsvorkehrungen kritisiert. „Es ist unvorstellbar, dass so etwas während des Besuchs eines Staatschefs passieren kann“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow dem Staatsfernsehen. Gastgeber müssten für Ordnung sorgen. „Dieser Grundsatz ist gebrochen worden“, sagte Peskow in dem in der Nacht auf Montag ausgestrahlten Gespräch. Aktivistinnen der Gruppe Femen waren auf der Hannover Messe erst kurz vor Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel gestoppt worden. „Das war kein Protest, sondern Rowdytum dummer Mädchen“, sagte Peskow.

dpa

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