Raketenangriff in Pakistan: 17 Tote

Von so einer Drohne aus wurden die Raketen abgefeuert.
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Von so einer Drohne aus wurden die Raketen abgefeuert.

Kokat Khel - Die US-Streitkräfte haben nach Angaben pakistanischer Geheimdienstkreise bei einem Raketenangriff in einer Grenzregion zu Afghanistan 17 Menschen getötet und 27 weitere verletzt.

Zwei von einer Drohne abgefeuerte Raketen seien am Freitag in einen Ausbildungsstützpunkt der pakistanischen Taliban im Dorf Mantoi und ein Kommunikationszentrum der Anhänger Baitullah Mehsuds im nahegelegenen Dord Kokat Khel in Süd-Waziristan eingeschlagen.

In der vergangenen Woche entkam Mehsud nur knapp einem ähnlichen Angriff. Damals kamen 80 Menschen ums Leben, Mehsud blieb unverletzt. Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gilt als Rückzugsraum für die radikalislamischen Taliban und das Terrornetzwerk Al Kaida.

Offensive in Süd-Waziristan vorbereitet

Die pakistanischen Streitkräfte bereiten sich derzeit auf eine Offensive in Süd-Waziristan vor, deren Ziel die Ausschaltung Mehsuds ist. Er soll Drahtzieher einer Serie von Selbstmordanschlägen sein, der im vergangenen Monat mehr als 100 Menschen zum Opfer fielen.

Beim Absturz eines Militärhubschraubers im Nordwesten Pakistans kamen unterdessen am Freitag mindestens 26 Insassen ums Leben. Ein Militärsprecher erklärte, der Absturz sei auf technisches Versagen zurückzuführen.

AP

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