Rösler: Deutschland kann sich "Blackout" nicht leisten

Berlin  - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) pocht bei der Energiewende auf den raschen Bau von neuen Stromleitungen und Kraftwerken.

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Die Versorgungssicherheit sei für die Industrienation Deutschland entscheidend. Deshalb sei ein Alt-Atommeiler als “kalte Reserve“ eine gute Option: “Einen Blackout (Stromausfall) können wir uns nicht leisten“, sagte Rösler am Donnerstag im Bundestag. Die Regierung wolle die Zeit für Planung und Bau neuer Kraftwerke und Netze von zehn auf vier Jahre verkürzen.

Der FDP-Chef attackierte die Grünen, die sich nicht zur Unterstützung der schwarz-gelben Energiewende durchringen könnten: “Haben Sie etwa Angst? Weil vielleicht doch wieder ein bisschen die kleine, traurige Dagegen-Partei durchschimmert?“ Wer Nein zur Kernenergie sage, müsse Ja zum Bau konventioneller Kraftwerke sagen. Rösler betonte, die Regierung erwarte moderat steigende Strompreise für die Verbraucher. Das Wirtschaftsministerium kalkuliert mit einem Aufschlag von jährlich 30 bis 40 Euro pro Vier-Personen-Haushalt.

dpa

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