Roman Herzog sieht parlamentarische Demokratie in Gefahr 

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Ex-Bundespräsident Roman Herzog

München - Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hält die Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen für zu nicht mehr zeitgemäß.

"Eigentlich müssten wir die Hürde nach oben setzen“, sagte er dem „Focus“. Angesichts immer mehr kleinerer Parteien werde der Bundeskanzler sonst „nicht mehr von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen“. Diese Entwicklung gefährde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog.

Derzeit sind fünf Parteien im Bundestag vertreten: CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke. Nach derzeitigen Umfragen hat die Piratenpartei gute Chancen, bei der nächsten Bundestagswahl als sechste Partei ins Parlament einzuziehen.

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dpa

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