Nach Kritik von den USA

Firma muss Schoko-Eis "Kleiner Obama" einstellen

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Ein Schokoeis in Russland darf nicht mehr nach den US-Präsidenten benannt werden.

Moskau - In Russland stellt eine Firma ein Schokoladeneis her. An und für sich nicht ungewöhnlich. Sie nennen es "Obamka", was für heftigen Wirbel sorgt. Nun produziert die Firma es nicht mehr.

Nach zunehmender Kritik hat eine russische Firma die Produktion von Schokoladen-Eis namens „Obamka“ eingestellt. Die US-Botschaft in Moskau begrüßte den Schritt. Das offensichtlich nach US-Präsident Barack Obama benannte Produkt sei ein „enttäuschender Beitrag zum zunehmenden Antiamerikanismus“ in Russland gewesen, sagte ein US-Diplomat der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

In Diskussionsforen im Internet war dem Eishersteller aus der Wolga-Teilrepublik Tatarstan auch Rassismus vorgeworfen worden. Eine Sprecherin des Unternehmens Slawiza sagte aber, ihr seien keine Beschwerden gegen „Obamka“ („Kleiner Obama“) bekannt. Die Produktion sei von Beginn an auf drei Wochen begrenzt gewesen.

dpa

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