NSU sammelte Adressen von Beteiligten am NPD-Verfahren

Berlin - Die rechtsextreme Zwickauer Terrorzelle sammelte einem Bericht der “Tageszeitung“ zufolge Adressen von Beteiligten an dem gescheiterten NPD-Verbotsverfahren.

In der abgebrannten Wohnung der Neonazis in Zwickau fanden die Ermittler ein Notizbuch mit 24 von Hand notierten Namen und Anschriften, wie das Blatt in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Ermittlerkreise schreibt. Unter den darin aufgeführten Namen seien etwa die beiden Rechtsprofessoren Günter Frankenberg und Wolfgang Löwer, die 2001 den Verbotsantrag stellten.

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse in Bildern

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Auch die Namen von hochrangigen Sicherheitsbeamten des Verfassungsschutzes und der Polizei finden sich den Angaben zufolge in dem Adressbuch. Unklar sei indes, was die Terroristen mit der Adresssammlung bezweckten.

dapd

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