Schmiergeldaffäre: Monti kündigt Ermittlungen an

Mailand - Der italienische Ministerpräsident Mario Monti hat Ermittlungen zur Korruptionsaffäre um den Rüstungs- und Raumfahrtkonzern Finmeccanica angekündigt. Das Unternehmen soll Politiker bestochen haben.

Monti erklärte am Mittwoch in einer Stellungnahme, er werde die Minister für Verteidigung und wirtschaftliche Entwicklung anweisen sicherzustellen, dass alle notwendigen Schritte unternommen würden.

Sein Büro konnte Berichte von Nachrichtenagenturen über ein Treffen zwischen dem Vorsitzenden von Finmeccanica, Francesco Guarguaglini, und dem Staatssekretär Antonio Catricala nicht bestätigen. Finmeccanica ist zu 30 Prozent in der Hand des Staates. Dem Konzern wird vorgeworfen, Schmiergeld an Politiker gezahlt zu haben.

dapd

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