Seehofer: CSU erhielt keine Spenden von Finck

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Der bayerische Ministerpraesident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer.

Berlin - Nach dem Wirbel um die FDP-Millionenspende versichert CSU-Chef Horst Seehofer: Die CSU hat keine Parteispenden aus der Firmengruppe des Miteigentümers der Hotel-Kette Mövenpick erhalten.

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Das gelte zumindest für seine Amtszeit, sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag in Berlin. Seehofer ist seit Oktober 2008 Parteivorsitzender. Für den Zeitraum davor könne jeder die Rechenschaftsberichte einsehen, sagte er.

Die FDP hatte zuvor bestätigt, dass sie von Oktober 2008 bis Oktober 2009 Spenden im Volumen von 1,1 Millionen Euro von der Düsseldorfer Substantia AG erhalten hatte. Sie gehört August Baron von Finck, dessen Familie Haupteigentümer der Mövenpick-Hotelgruppe ist. Zum Jahresanfang hatte die Koalition auf Betreiben von FDP und CSU die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt.

Seehofer wollte die Zuwendungen an die FDP nicht bewerten. Eine solche Spende richte sich nach dem Gesetz und müsse auch danach bewertet werden, sagte er. Wenn die gesetzlichen Vorgaben eingehalten worden seien, sehe er keinen Grund, diese zu kritisieren.

AP

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