SPD-Kanzlerkandidat

Seehofer: Gabriel wäre unangenehmer gewesen

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CSU-Chef Horst Seehofer hat mit Blick auf SPD-Kandidat Peer Steinbrück Gelassenheit empfohlen. „Auch wenn es viele nicht glauben wollen: Sigmar Gabriel wäre für die Kanzlerin und die Union der wesentlich unangenehmere Gegner gewesen.“

Berlin - CSU-Chef Horst Seehofer hat mit Blick auf SPD-Kandidat Peer Steinbrück Gelassenheit empfohlen. „Auch wenn es viele nicht glauben wollen: Sigmar Gabriel wäre für die Kanzlerin und die Union der wesentlich unangenehmere Gegner gewesen.“

Das sagte der bayerische Ministerpräsident der „Bild“-Zeitung (Dienstag). Der SPD-Chef hätte „die Herzen kleiner Leute erreichen und die Partei mobilisieren“ können. Dies lasse sich über Steinbrück „wahrlich nicht sagen“.

Seehofer widersprach dem Image des SPD-Kanzlerkandidaten als einem „hartgesottenen, durchsetzungsfreudigen Sachpolitiker“. In der großen Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe er als Verbraucherminister den damaligen Bundesfinanzminister Steinbrück eher als „pflegeleicht und konfliktscheu“ wahrgenommen. Deshalb zittere er vor dem SPD-Herausforderer „überhaupt nicht“ und sehe auch nicht die Gefahr, dass Steinbrück der Union bürgerliche Stimmen abnehmen werde.

Peer Steinbrück: Klare Kante und loses Mundwerk

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Seehofer forderte die FDP zu einem Bekenntnis zur Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition auf. „Die FDP wäre gut beraten, wenn sie 2013 erneut geschlossen bürgerliche Politik vertritt. Nur so werden die Liberalen wieder Tritt fassen.“ Der Gedanke an eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen wäre für die FDP „nicht mehr als verführerisches Gift“, da passe „inhaltlich nun wirklich nichts zusammen“.

dpa

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