Seehofer kritisiert seine Kritiker

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Rechnet mit seinen Kritikern ab: CSU-Chef Horst Seehofer.

München - Angesichts des kräftigen Gegenwinds auch in seiner eigenen Partei rechnet CSU-Chef Horst Seehofer jetzt mit seinen Kritikern ab. Was Bayerns Ministerpräsident ihnen entgegnhält.

Seehofer wirft seinen Kritikern vor, sich nicht in Gänze mit seinen politischen Forderungen auseinanderzusetzen. “Jeder soll sich mit meinen Positionen insgesamt beschäftigen und nicht nur mit Teilfragmenten“, sagte Seehofer der “Bild“-Zeitung (Freitag). “Es ist Aufgabe eines Politikers, sich vor allem um die Belange der Menschen zu kümmern.“ Insofern könne er mit dem Vorwurf, er höre zu viel auf die Bevölkerung, gut leben. “Davon lasse ich mich seit 30 Jahren in der Politik nicht irritieren.“

Seehofer blieb bei seiner Veto-Drohung gegen die Rente mit 67. Die Rente mit 67 sei von der großen Koalition mit der Maßgabe beschlossen worden, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten für die über 50-Jährigen signifikant verbessert würden. “Sonst geht es um eine faktische Rentenkürzung. Und wir können doch die Älteren nicht aus dem Arbeitsmarkt ausgrenzen und zugleich den Ruf nach Arbeitskräften aus dem Ausland erheben. Das akzeptiere ich nicht“, betonte der CSU-Chef.

dpa

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