Sieht so Sparen aus? Italiens Regierung kauft 19 Maserati

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Das italienische Verteidigungsministerium hat 19 gepanzerte Spezialversionen von einem Luxus-Sportwagen des Typs Maserati "Quattroporte Limousine" für Regierungsbeamte bestellt.

Rom - Mamma Mia! Italien droht der Staatsbankrott und die Regierung muss eisern sparen. Trotzdem kauft das Verteidigungsministerium 19 Luxus-Limousinen der Edelmarke Maserati. Wie passt das zusammen?

Wie die englische Zeitung "The Telegraph" berichtet, hat das italienische Verteidigungsministerium 19 gepanzerte Spezialversionen von einem Luxus-Sportwagen des Typs Maserati "Quattroporte Limousine" für Regierungsbeamte bestellt. Ein neuwertiges Modell dieses Luxus-Schlittens kostet 93.000 Euro. Zusammengerechnet will das Verteidigungsministerium also 1,767 Millionen Euro für die Edel-Autos hinlegen. Und das in Zeiten, in denen das Ministerium laut Regierungs-Plan 2,5 Milliarden Euro sparen soll.

Natürlich melden sich in Italien auch kritische Stimmen zu Wort. So fragt der oppositionelle Parlamentarier Emanuele Fiano von der Demokratischen Partei. "Gibt es einen vernünftigen Grund dafür, dass der Verteididigungsminister dem Fuhrpark des Ministeriums 19 gepanzerte Maserati hinzufügt, wenn zur gleichen Zeit Millionen Italiener von einer schweren Wirtschaftskrise betroffen sind?"

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Verteidigungsminister Ignazio La Russa weist die Kritik der Opposition empört als "Hexenjagd" zurück. Er weist darauf hin, dass die Autos aus dem Budget des Haushaltsjahres 2008/2009 bezahlt werden. Und dieser Haushalt sei schließlich verabschiedet worden, bevor die Berlusconi-Regierung ihre Sparpläne verkündet habe. 

Außerdem meint Minister La Russa: "Was ist das Problem? Maseratis sind italienische Autos und kosten weniger als ihre deutschen Gegenstücke."

fro

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