Spaniens konservativer Parteigründer Fraga ist tot

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Manuel Fraga Iribarne ist tot

Madrid - Manuel Fraga Iribarne, der große Mann der spanischen Konservativen, ist tot. Der Politiker starb in der Nacht zum Montag im Alter von 89 Jahren in Madrid an Herzversagen.

Manuel Fraga Iribarne war eine der wichtigsten Figuren beim Übergang Spaniens zur Demokratie nach dem Ende des Franco-Regimes (1939-1975) und einer der Väter der spanischen Verfassung.

Fraga hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die politische Rechte nach dem Tod des Diktators in das demokratische System integriert wurde. Er gründete die Volksallianz (AP), aus der später die konservative Volkspartei (PP) hervorging, die heute die spanische Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy stellt.

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Der Franco-Diktatur hatte Fraga in den 60er Jahren als Informations- und Tourismusminister gedient. Nach der Rückkehr Spaniens zur Demokratie verlor der konservative Parteiführer mehrere Wahlen gegen den Sozialisten Felipe González. 1989 zog er sich in seine Heimatregion Galicien im Nordwesten Spaniens zurück. Dort gewann er mit der PP bei Regionalwahlen viermal die absolute Mehrheit und regierte fast 16 Jahre lang.

dpa

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