Spanischer EU-Vorsitz will Krise verstärkt angehen

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Fredrik Reinfeldt übergibt José Luis Rodríguez Zapatero.

Madrid - Zum Auftakt des spanischen EU-Ratsvorsitzes hat Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero zu einem verstärkten Kampf gegen die noch schwelende Wirtschaftskrise aufgerufen.

Die wirtschaftliche Erholung in Europa sei die wichtigste Aufgabe während der sechsmonatigen Ratspräsidentschaft seines Landes, sagte Zapatero in einer am Neujahrstag verbreiteten Videobotschaft. “Das Ziel ist es, Europas Wirtschaft produktiver, innovativer und nachhaltiger zu machen.“ Dabei dürften aber nicht die sozialen Belange der Bürger aus den Augen verloren werden. Spanien hatte um Mitternacht von Schweden den turnusmäßigen Ratsvorsitz der Europäischen Union übernommen.

Zur Feier gab es an der Puerta del Sol, der Sonnenpforte, im Herzen Madrids ein Feuerwerk sowie eine Lichtshow. Der spanische EU-Vorsitz ist der erste nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Reformvertrages und leitet damit eine neue Ära ein: Die Führungsrolle kommt nun dem neuen ständigen Ratspräsidenten Herman Van Rompuy zu. Er wird auch die EU-Gipfel leiten.

dpa

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