SPD: Uneinige EU "größte Gefahr für Finanzmärkte"

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SPD-Chef Sigmar Gabriel

Berlin - Die SPD sieht in der Uneinigkeit der EU die derzeit “größte Gefahr für die Finanzmärkte“. Die Brüsseler Kommission und die EU-Staats- und Regierungschefs müssten unbedingt ihre “katastrophale Kommunikation verbessern“.

Das sagte Parteichef Sigmar Gabriel am Montag in Berlin nach einer Telefonkonferenz des SPD-Präsidiums. In erster Linie gelte es nun, das vor zwei Wochen beschlossene Euro-Hilfspaket umzusetzen. Der Bundesregierung warf Gabriel Konzeptionslosigkeit vor. Alle zusätzliche Einnahmen müssten in den Schuldenabbau investiert werden, anstatt Steuersenkungen zu versprechen.

dapd

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