8000 Polizisten im Einsatz

Beisetzung von Peres beginnt mit jüdischen Trauergebeten

+
Die Hamas hat für heute zu einem "Tag des Zorn" aufgerufen. Foto: Atef Safadi

Peres war Israels großer Staatsmann, der letzte Vertreter der Gründergeneration. Zum Begräbnis kommen zahlreiche Spitzenpolitiker aus aller Welt. Der Sicherheitsaufwand ist dabei enorm.

Jerusalem (dpa) - Die Trauerfeier für Israels Altpräsident Schimon Peres hat begonnen. Der Sarg wurde von acht Militärangehörigen zur Zeremonie auf dem Friedhof Herzl-Berg in Jerusalem getragen.

Wie das israelische Fernsehen weiter zeigte, war der Sarg in eine israelische Flagge mit dem blauen Davidstern gehüllt. Ein Militärrabbiner rezitierte jüdische Trauergebete. Dem Sarg folgte die Familie von Peres mit Kindern, Enkeln und Urenkeln.

Der Sarg wurde vor den rund 3000 Trauergäste auf einer schwarzen Bühne aufgestellt. US-Präsident Barack Obama saß in der ersten Reihe zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Peres' Sohn Chemi Peres.

Der 93-jährige Friedensnobelpreisträger war am Mittwoch gestorben, zwei Wochen nach einem schweren Schlaganfall. Peres galt als Architekt der Friedensverträge zwischen den Israelis und den Palästinensern. Er wurde dafür 1994 gemeinsam mit dem damaligen israelischen Regierungschef Izchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Meistgelesene Artikel

Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

München - Tag drei der Siko: Am Sonntag standen als Hauptthemen der Syrien-Konflikt, das Atomabkommen mit dem Iran und die US-Außenpolitik auf der …
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA …

Berlin - Nach knapp drei Jahren und weit mehr als 100 Sitzungen beendet der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags seine Beweisaufnahme. …
U-Ausschuss: Merkel will an Geheimdienst-Kooperation mit USA festhalten

Bericht: Trumps Team kungelte mit russischem Geheimdienst

New York - Führende Mitarbeiter des Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump hatten einem Bericht der "New York Times" zufolge Kontakte zu …
Bericht: Trumps Team kungelte mit russischem Geheimdienst

Kommentare