Dafür Kürzung der Pensionen

Steuerzahlerbund will  Politiker-Diäten anheben

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Reiner Holznagel

Berlin - Die Gehälter von Politikern sollten aus Sicht des Steuerzahlerbunds deutlich steigen, ihre Alterspensionen im Gegenzug aber gekürzt werden.

Verbandspräsident Reiner Holznagel schrieb laut einer Vorabmeldung am Samstag in einem Beitrag für die „Superillu“: „Ja, unsere Spitzenpolitiker sollten ein höheres Aktivgehalt bekommen, dafür aber auf überzogene Übergangs- und Ruhegehälter sowie auf Privilegien verzichten.“ Damit würde Politikerleistungen „zum Zeitpunkt der Leistungserbringung“ gewürdigt und nicht deren Kosten auf die zukünftigen Generationen verschoben.

Holznagel erinnerte daran, dass der Kanzler nach zwei Amtsperioden einen Anspruch auf Ruhegehalt in Höhe von monatlich 6.400 Euro habe. „Dafür müsste selbst ein Spitzenverdiener 110 Jahre den Höchstsatz in die Rentenversicherung einzahlen.“

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD) hatte die Debatte angestoßen und moniert, ein Bundeskanzler in Deutschland verdiene zu wenig - gemessen an seiner Leistung, Verantwortung und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten.

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dapd

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