16 Tote bei Hubschrauber-Absturz in Afghanistan

Die ISAF.
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Die ISAF.

Kabul - Beim Absturz eines Transporthubschraubers sind in der südafghanischen Unruheprovinz Kandahar mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die Internationale Schutztruppe ISAF am Sonntag mitteilte, wurden fünf weitere Menschen verletzt, als der zivile Hubschrauber vom russischen Typ "Mi-8", der im Auftrag der ausländischen Truppen unterwegs war, nach dem Start auf dem Flughafen der Stadt Kandahar verunglückte. Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen, hieß es. Die Ursache des Absturzes werde untersucht. Einen Angriff der radikal-islamischen Taliban schloss die NATO-geführte ISAF aus.

In der östlichen Provinz Kunar wurden unterdessen mehrere Soldaten der US-geführten Koalitionstruppen verletzt, als sie mit ihrem Kampfhubschrauber in der Nähe einer Militärbasis notlanden mussten. Aufständische seien zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Gegend gewesen, teilten die US-Truppen mit. Angaben zur Unglücksursache oder zur Zahl der Insassen machte die US-Armee nicht.

Erst am Samstag waren beim Absturz eines US-Kampfflugzeugs vom Typ "F-15E" im Osten Afghanistans der Pilot und der zweite Offizier an Bord getötet worden. Bereits am Dienstag starben sechs zivile Vertragsarbeiter der ausländischen Streitkräfte, als ihr Hubschrauber in der südlichen Provinz Helmand verunglückte. Nach afghanischen Medienberichten stammten die Opfer aus der Ukraine.

dpa

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