Trotz Anschlagserie: Ukraine „garantiert sichere EM“

Kiew - Trotz einer Bombenserie mit mindestens 27 Verletzten in der Stadt Dnjepropetrowsk sieht die Ukraine keine Sicherheitsgefahr für die Besucher der Fußball-Europameisterschaft im Juni.

Die Veranstalter garantiere einen störungsfreien Verlauf des Turniers, sagte Alexander Birsan, der EM-Verantwortliche des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch, am Freitag in der Hauptstadt Kiew.

„Wir unternehmen alles Notwendige zur Sicherung der Gäste und der Teilnehmer der EM“, sagte Birsan. Dnjepropetrowsk ist keiner der vier Turnier-Spielorte in der Ex-Sowjetrepublik.

Bombenanschlag in der Ukraine - Die Bilder des Attentats

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Nach Angaben des Innenministeriums in Kiew hatten Spezialisten in Dnjepropetrowsk einen fünften Sprengsatz in der Stadt entschärft. „Vier Bomben sind explodiert, aber einen Zündsatz konnten wir unschädlich machen“, sagte ein Ministeriumssprecher. Mehrere Stunden nach der Bombenserie habe sich niemand zu den Anschlägen bekannt, sagte er nach Angaben örtlicher Medien. „Es gab auch vor den Explosionen keine Drohungen oder Erpressungsversuche.“

Ein Sprecher des ukrainischen Geheimdienstes SBU sagte, die vier Explosionen hätten sich innerhalb von 90 Minuten an verschiedenen Stellen von Dnjepropetrowsk ereignet. Alle Sprengkörper seien selbst gebaut gewesen und hätten versteckt in Behältern wie etwa Mülltonnen gelegen. Insgesamt befänden sich 25 Menschen in Kliniken, einer von ihnen sei schwer verletzt. Unter den Verletzten sind neun Kinder.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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