Trotz getöteter Soldaten: Merkel verteidigt Afghanistan-Einsatz

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“Wir stehen hier weiterhin vor großen, vor schwierigen und vor gefährlichen Herausforderungen“: Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte jetzt den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Bundeswehreinsatz in Afghanistan trotz der steigenden Zahl getöteter Soldaten verteidigt.

“Wir stehen hier weiterhin vor großen, vor schwierigen und vor gefährlichen Herausforderungen“, sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag . “Aber ich sage auch: Ziel und Strategie des Einsatzes der NATO und unseres zivilen Engagements sind ohne vernünftige Alternative.“

Das Ziel sei, dass sich die Streitkräfte und die Polizeikräfte die Sicherheit des Landes selbst garantieren könnten. “Dazu bedarf es der internationalen Hilfe.“ Es gebe aber auch Fortschritte, wenn zum zweiten Mal ein Präsident gewählt werde.

In Afghanistan waren am 23. Juni drei Bundeswehrsoldaten getötet worden. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) würdigte die Toten vor einer Trauerfeier an diesem Donnerstag in Bad Salzungen.

dpa

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