Trump: USA wird weniger in fremde Staaten eingreifen

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Donald Trump wiederholte seine Einschätzung, es sei ein Fehler der USA gewesen, in den Irak einzumarschieren und das Regime von Saddam Hussein zu stürzen. Foto: Justin Lane/Archiv

Youngstown (dpa) - Donald Trump hat für eine US-Außenpolitik unter seiner Präsidentschaft ein Umdenken bei Interventionen in fremden Ländern versprochen. "Die Ära des Formens von Staaten wird sehr schnell und entschieden beendet", sagte der republikanische US-Präsidentschaftskandidat in einer Rede.

Die Strategie, Regimewechsel herbeizuführen, sei nicht erfolgreich gewesen, sagte Trump. Das zeige sich nicht zuletzt im Irak.

Er wiederholte seine Einschätzung, es sei ein Fehler der USA gewesen, in den Irak einzumarschieren und das Regime von Saddam Hussein zu stürzen. Es sei aber ein noch viel größerer Fehler gewesen, sich sehr schnell wieder zurückzuziehen. "Ich habe immer gesagt: Behaltet das Öl, behaltet das Öl", sagte Trump. Jetzt zeige sich, dass der Islamische Staat (IS) seine Waffenkäufe zu großen Teilen mit irakischem Erdöl finanziere.

Der Kampf gegen die Ausbreitung des radikalen Islamismus werde das Hauptziel der USA unter Trumps Präsidentschaft sein, kündigte der Kandidat der Republikaner an. Dazu werde er internationale Hilfe in Anspruch nehmen. "Wir werden mit unseren Freunden im Nahen Osten Seite an Seite arbeiten", sagte Trump. Auch mit der Nato, in bisherigen Reden von Trump hart kritisiert, wolle er zusammenarbeiten. "Seit meinen Anmerkungen haben sie ihre Politik verändert und nun eine neue Abteilung, die sich auf Terror konzentriert", sagte Trump.

Rede von Trump in Ohio

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