Türkei: Stationierung von Nato-Frühwarnradar

Ankara - Die Türkei ist bereit, im Rahmen eines Raketenabwehrsystems der NATO der Stationierung eines Frühwarnradars auf ihrem Territorium zuzustimmen.

Die Türkei will der Stationierung eines Frühwarnradars auf ihrem Territorium im Rahmen eines Raketenabwehrsystems der NATO zustimmen. Das türkische Außenministerium erklärte am Freitag, die Diskussionen seien in der Endphase. Das System werde die Verteidigung der NATO und der Türkei stärken. Ein Datum für die Stationierung des Radars wurde nicht genannt.

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Die NATO-Mitglieder hatten im vergangenen Jahr auf einem Gipfeltreffen in Lissabon den Aufbau eines Raketenabwehrsystems beschlossen, um sich vor allem vor iranischen Raketen zu schützen. Die Türkei drohte angesichts ihrer engen Beziehungen zum Iran zunächst, das Abkommen zu blockieren, sollte der Iran ausdrücklich als Bedrohung genannt werden. Darauf wurde dann verzichtet. In der Stellungnahme des Außenministeriums vom Freitag wurde das Land ebenfalls nicht genannt.

Die Türkei kritisierte in jüngster Zeit den iranischen Verbündeten Syrien, wo Präsident Baschar Assad versucht, einen Aufstand gegen sein Regime niederzuschlagen.

dapd

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