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Geheimdienst-Chef: Putin „wird 2023 nicht mehr am Leben sein“

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Von: Nail Akkoyun

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Die Gerüchte um den schlechten Gesundheitszustand von Wladimir Putin reißen nicht ab. Laut einem ehemaligen Geheimdienstchef steht der Präsident sogar vor dem Tod.

Update vom Dienstag, 31. Mai, 08.00 Uhr: Die Gerüchte um Wladimir Putins Gesundheit kursieren weiterhin. Zuletzt hatte der ukrainische Geheimdienst-Chef neue Details dazu genannt. 

Putin hat „sein eigenes Todesurteil unterschrieben“ – In Russland regt sich Widerstand

Putin leide an „mehreren, schweren Krankheiten“, erklärte Kyrylo Budanow (s. Erstmeldung). Seine Angaben lassen sich nicht unabhängig prüfen. Nun hat sich auch der russische Außenminister, Sergej Lawrow, zum Gesundheitszustand des Präsidenten geäußert.

Wladimir Putin im Kreml
Wladimir Putin bei einem Meeting im Kreml. © Sergey Guneev / Imago Images

Putin „wird 2023 nicht mehr am Leben sein“ – Neue Details zu Gesundheitszustand

Erstmeldung vom Montag, 23. Mai, 15.00 Uhr: Moskau – Nach Ansicht des ehemaligen MI6-Chefs Sir Richard Dearlove könnte der russische Präsident Wladimir Putin im nächsten Jahr schon nicht mehr an der Macht sein. Das habe aber nichts mit dem Ukraine-Krieg zu tun, sondern mit dem gesundheitlichen Zustand des 69-jährigen Staatsoberhaupts, so der ehemalige britische Geheimdienstler.

„Ich lehne mich jetzt wirklich weit aus dem Fenster. Ich glaube, er wird 2023 nicht mehr am Leben sein“, sagte Dearlove im Podcast „One Decision“. Schon bald dürfte Putin „wahrscheinlich in ein Sanatorium“ eingeliefert werden, „aus dem er nicht als Führer Russlands rauskommen wird“, spekulierte Dearlove, der von 1999 bis 2004 Chef des britischen Geheimdienstes war.

Sollte Wladimir Putin sterben: Wird Nikolai Patruschew der nächste Präsident Russlands?

Laut Dearlove könnte auch bereits der neue russische Präsident nach Wladimir Putin feststehen: Nikolai Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrates. „Wenn sich meine These bewahrheiten sollte und Putin in einem Sanatorium verschwinden würde, wäre er der wahrscheinliche Ersatzmann“, sagte Dearlove. „Und natürlich wird der Ersatzmann in diesem Szenario aller Voraussicht nach dauerhaft sein. Ich meine, Sie wissen, dass es in der russischen Führung keine Nachfolge gibt. Es gibt auch keine Nachfolgeplanung.“

Weiter prognostizierte der ehemalige Geheimdienstchef, dass Russland in den nächsten 12 bis 18 Monaten aufgrund der vom Westen verhängten Sanktionen „auseinanderbrechen“ könnte.

Russland: Medizinisches Team begleitet Wladimir Putin „ständig“

Mit Christopher Steele äußerte sich in der vergangenen Woche ein weiterer ehemaliger britischer MI6-Mitarbeiter zu Putins Gesundheitszustand. Ihm zufolge habe der russische Präsident mehrere Kriegssitzungen aufgrund von medizinischen Behandlungen verpasst.

„Sitzungen des Sicherheitsrats, die angeblich eine ganze Stunde dauern sollen, sind in Wirklichkeit in mehrere Abschnitte unterteilt“, sagte Steele, der ein Dossier über Donald Trump und die angebliche Einmischung Moskaus in die US-Wahl 2016 verfasst hat, gegenüber dem Radiosender LBC. Putin werde „ständig“ von einem medizinischen Team begleitet. Seit Monaten kursieren in den Medien unterschiedliche Berichte – sowohl von Leukämie, Schilddrüsenkrebs als auch von Parkinson war die Rede.

Zudem soll ein russischer Oligarch verraten haben, dass das Staatsoberhaupt „sehr stark an Blutkrebs erkrankt“ sei. In einer heimlich aufgezeichneten Tonaufnahme soll der unbekannte Magnat gesagt haben, Putin sei „sehr krank“. Und weiter: „Wir alle hoffen, dass Putin am Krebs stirbt.“ Um wen es sich bei dem Oligarchen handelt, ist unklar – um ihn vor dem russischen Staat zu schützen, blieb sein Name bislang unveröffentlicht.

(nak)

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