„Die EU steht hinter euch“

Ukraine-Konflikt droht zu eskalieren: Putin lässt Armee aufmarschieren - EU schaltet sich ein

Josep Borrell hat der Ukraine europäische Unterstützung versprochen.
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Josep Borrell hat der Ukraine europäische Unterstützung versprochen.

Im Ukraine-Russland-Konflikt erhält die Ukraine Rückendeckung aus Europa. Sowohl der EU-Außenbeauftragte als auch Deutschland und Frankreich versprechen Unterstützung.

Brüssel - Im Konflikt mit den prorussischen* Rebellen im Osten der Ukraine hat EU-Außenbeauftragter Josep Borrell dem Land europäische Unterstützung zugesichert. „Folge den russischen militärischen Aktivitäten rund um die Ukraine mit ernster Sorge“, schrieb Borrel am Sonntagabend nach einem Telefonat mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba auf Twitter. Auch Kuleba twitterte nach dem Gespräch. „Die EU steht hinter euch“, habe Borrel demnach der Ukraine versichert. Zudem hat Borrel Kuleba zur nächsten Konferenz der EU-Außenminister-Konferenz am 19. April eingeladen, wie beide Politiker auf Twitter schrieben.

Russische militärische Aktivität: EU-Außenbeauftragter sichert Ukraine Unterstützung zu

Im ostukrainischen Konfliktgebiet Donbass hatten sich die Ukraine* und prorussische Rebellen am Wochenende gegenseitig Angriffe vorgeworfen*. Deutschland und Frankreich, die sich im Normandie-Format mit für eine Lösung des Ukraine-Konflikts bemühen, zeigten sich „besorgt über die steigende Zahl der Waffenstillstandsverletzungen“, nachdem sich die Lage zwischenzeitlich stabilisiert habe. „Wir beobachten die Situation, insbesondere die Bewegungen russischer Truppen, sehr aufmerksam und rufen die Parteien zur Zurückhaltung und sofortigen Deeskalation auf“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Auswärtigen Amtes* und des französischen Außenministeriums.

Russland-Ukraine-Konflikt: Deutschland und Frankreich sichern Unterstützung zu

Erhöhte Spannungen in der Ostukraine hatten zuletzt international Besorgnis ausgelöst. Beobachtern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zufolge liegt die Zahl an Verstößen gegen die Waffenruhe jedoch weiter deutlich unter den Werten des Vorjahres.

Video: Moskau schickt Truppen in Richtung Ukraine: USA warnen vor „Eskalation“

Seit knapp sieben Jahren kontrollieren Aufständische Teile der Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze. UN-Schätzungen zufolge wurden seitdem mehr als 13 000 Menschen getötet. Trotz vereinbarter Waffenruhe wurden seit Jahresbeginn auf Regierungsseite mindestens 21 Soldaten getötet. Im gleichen Zeitraum sind Angaben der Separatisten zufolge etwa 23 Menschen getötet worden. Ein 2015 vereinbarter Friedensplan liegt auf Eis. (dpa/lb) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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