Laut Umfrage

40 Prozent wünschen sich weniger Medienberichte über AfD

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Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland.

Berlin - Über die AfD wird zu viel berichtet - das ergibt eine Forsa-Umfrage für die "Frankfurter Neue Presse". Mehr als drei Viertel der Befragten äußert außerdem einen ganz anderen Wunsch.

Die Medien berichten nach Ansicht von 40 Prozent der Deutschen zu viel über die AfD. Fast eine gleich große Gruppe (36 Prozent) meint hingegen, die Berichterstattung sei „gerade richtig“. Lediglich 17 Prozent finden einer Forsa-Umfrage zufolge, es werde zu wenig über die rechtspopulistische Partei berichtet. Darunter seien überwiegend AfD-Anhänger, sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts, Manfred Güllner, zu den Zahlen, die Forsa im Auftrag der „Frankfurter Neuen Presse“ ermittelt hat.

Mehr als drei Viertel der Befragten (76 Prozent) wünschen sich mehr Berichte über die steigende Zahl von Nichtwählern. Zu wenig werde auch über Probleme mit der Schul- und Bildungspolitik berichtet - das finden 77 Prozent. Für viele Bürger (55 Prozent) kommt Güllner zufolge auch all das in den Medien zu kurz, was in den Städten und Gemeinden - also auf lokaler Ebene - passiert.

An der Umfrage nahmen 1009 Menschen teil.

Lesen Sie hier:

Umfrage in Baden-Württemberg: CDU und Grüne fast gleichauf

dpa

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