SPD rutscht unter 20 Prozent

CSU kann auf absolute Mehrheit hoffen

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Horst Seehofer kann auf die absolute Mehrheit in Bayern hoffen

München - Die CSU darf auch am politischen Aschermittwoch weiter auf die Rückkehr zur absoluten Mehrheit in Bayern hoffen. Die SPD rutscht unter 20 Prozent.

Allerdings schmilzt der Vorsprung auf das mögliche Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern einer neuen Umfrage zufolge etwas. In der am Dienstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag der bayerischen Grünen liegt die CSU aktuell bei 46 Prozent. Die drei Oppositionsparteien kommen zusammen auf 42 Prozent.

Dabei rutscht die SPD aber auf 19 Prozent und damit wieder unter die 20-Prozent-Marke. Die Grünen steigern sich im Gegensatz dazu auf 15 Prozent, die Freien Wähler landen bei acht Prozent. Die FDP wäre mit drei Prozent nicht mehr im Landtag vertreten. Auch die Piraten (dreiProzent) und die Linke (drei Prozent) würden den Einzug verpassen.

Für die Umfrage hatte Infratest dimap im Auftrag der Grünen zwischen dem 28. Januar und dem 6. Februar 1001 Wahlberechtigte befragt.

Grünen-Spitzenkandidatin Margarete Bause sagte zu den neuen Zahlen: „Schwarz-Gelb ist am Ende.“ Die Wähler müssten sich im September deshalb entscheiden, ob sie zurück zur Alleinregierung der CSU wollten oder einen „Neuanfang“ mit einem Bündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern. „Das Rennen ist absolut offen“, betonte Bause, die die 15 Prozent für die Grünen als „ein schönes Zwischenzeugnis“ wertete. „Das zeigt, dass immer mehr Menschen in Bayern eine andere Politik wollen“, sagte Bause, die auch Fraktionschefin im Landtag ist.

In einer Emnid-Umfrage im Auftrag der CSU waren die Christsozialen zuletzt auf 48 Prozent gekommen, das virtuelle Dreierbündnis erreichte zusammen 41 Prozent. Infratest hatte für den Bayerischen Rundfunk im Januar 47 Prozent für die CSU ermittelt und für SPD, Grüne und Freie Wähler zusammen 42 Prozent. Allerdings haben sich die Freien Wähler nicht auf eine Koalition festgelegt: Sie wollen sich bis zur Wahl sowohl ein Bündnis mit der CSU als auch mit Rot-Grün offenhalten.

dpa

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