Moskauer Prozess gegen Pussy Riot vertagt

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Die Mitglieder der Punkband "Pussy Riot" Nadeschada Tolokonnikowa (l), Jekaterina Samuzewitsch (M) undMaria Aljochina (r) sitzen unter Bewachung bei einem Gerichtstermin in Moskau (Archivbild).

Moskau - Im umstrittenen Justizfall der russischen Skandalband Pussy Riot hat ein Gericht in Moskau den Prozess nach rund zehnstündigen Verhandlungen auf diesen Dienstag vertagt.

Dann sollen weitere Zeugen zu der schrillen Protestaktion gegen Kremlchef Wladimir Putin in der wichtigsten orthodoxen Kirche Russlands gehört werden, wie die Agentur Interfax am Montag meldete. Die Anwälte der drei Angeklagten warfen Richterin Marina Syrowa zum Ende des ersten Verhandlungstags schwere Verstöße vor. Syrowa habe die jungen Frauen weder essen noch trinken noch zur Toilette gehen lassen. “Das ist Folter“, sagte einer der Verteidiger. Die Richterin wies dies zurück.

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dpa

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