UN-Klimagipfel: China zeigt sich kompromissbereit

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Der chinesische Klima-Verhandlungsführer Xie Zhenhua bei dem UN-Klimagipfel

Durban - China signalisiert auf dem 17. UN-Klimagipfel überraschend Kompromissbereitschaft. Grundsätzlich sei Peking zu einem international verbindlichen Klimavertrag bereit.

Laut dem chinesische Klima-Verhandlungsführer Xie Zhenhua sei China zu einem Kompromiss bereit. Die chinesische Regierung hat das 2012 auslaufende Kyoto-Abkommen mit dem Verweis auf die Notwendigkeit zu raschem Wirtschaftswachstum nicht unterzeichnet.

Allerdings stellt das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß der Welt Bedingungen für ein internationales Klimaschutzabkommen nach 2020. Unter anderem müssten die Industrieländer ihre bislang vereinbarten Klimaschutzziele erreichen. Zudem sei eine finanzielle Hilfe für Länder der Dritten Welt notwendig, damit sie besser mit den Folgen des Klimawandels fertig werden könnten.

Der CO2-Ausstoß hat 2010 eine neue Rekordhöhe erreicht. Nachdem die weltweite Finanzkrise 2008 und 2009 zu einem Rückgang der Emissionen führte, stieg der Kohlendioxid-Ausstoß im vergangenen Jahr um 5,9 Prozent, wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin “Nature Climate Change“ berichtet. Insgesamt wurden demnach 2010 mehr als zehn Milliarden Tonnen Kohlendioxid freigesetzt.

dpa

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