Demonstrationen gegen Polizeigewalt in den USA

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Todesschüsse weißer Polizisten auf Schwarze haben jüngst eine Protestwelle in den USA ausgelöst - wie hier am Times Square in New York. Foto: Porter Binks/Archiv

Washington (dpa) - Tausende Menschen haben sich am Samstag in vielen Städten der USA zu Protestmärschen gegen Polizeigewalt versammelt.

Zu der landesweiten Aktion im Rahmen eines "Tag des Widerstandes" hatten Bürgerrechtsorganisationen aufgerufen. Die Kundgebungen sind der bisherige Höhepunkt bereits wochenlang anhaltender Demonstrationen gegen Übergriffe der Polizei vor allem gegen Schwarze.

In Washington marschierten mehrere Tausend Menschen unter dem Motto "Gerechtigkeit für alle" von der Innenstadt zum Kapitol. Angeführt wurden sie von Bürgerrechtler Al Sharpton und den Angehörigen mehrerer Afroamerikaner, die in der jüngsten Zeit durch Polizeigewalt ums Leben gekommen sind.

Darunter waren die Eltern des schwarzen Teenagers Michael Brown, der im August in Ferguson bei St. Louis von einem weißen Polizisten erschossen worden war. Eine Geschworenenjury hatte vor knapp drei Wochen entschieden, dass der Schütze nicht vor Gericht gestellt werden. Daran hatte sich die Welle der Proteste entzündet.

Internetseite der Protest-Organisatoren

Bericht The Harvard Crimson

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