Streit um Assange-Asyl: USA halten sich raus

Quito - Im diplomatischen Gezerre zwischen Ecuador und Großbritannien um den Wikileaks-Gründer Julian Assange wollen sich die USA offenbar zunächst zurückhalten.

„Das ist eine Angelegenheit zwischen den Ecuadorianern, den Briten und den Schweden“, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.

Zuvor hatte Ecuador Assange Asyl gewährt, der sich in die Londoner Botschaft des südamerikanischen Landes abgesetzt hatte, um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen. Dort soll der 41-Jährige unter anderem zu Vergewaltigungsvorwürfen befragt werden. Assange befürchtet allerdings, weiter in die USA überstellt zu werden, wo ihm wegen der Veröffentlichung von geheimen Dokumenten der Prozess gemacht werden könnte.

dapd

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