USA sieht Beziehungen zu Russland nicht gefährdet

Washington - Das Weiße Haus hat auf die Zerschlagung eines russischen Spionagerings gelassen reagiert und sieht die Beziehungen zu Russland nicht gefährdet.

US-Präsident Barack Obama hat während des Treffens mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew vergangene Woche von dem russischen Agentenring gewusst, der kurz darauf zerschlagen wurde. Das erklärte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Dienstag. Die beiden Staatsoberhäupter hätten aber nicht über den Fall gesprochen.

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Die Festnahme der mutmaßlichen Spione werde die Beziehungen zu Russland nicht beeinträchtigen. Zuvor hatte sich die russische Regierung über die Aktion der US-Behörden beschwert. Das US-Justizministerium hatte am Montag die Festnahme von zehn mutmaßlichen Spionen bekanntgegeben. Am Dienstag wurde ein weiterer Verdächtiger in Zypern gefasst. Die Ermittler hätten vollkommen angemessen gehandelt, sagte Gibbs.

dapd

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