Keine einheitlichen Grenzwerte für Vulkanasche in Sicht 

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat Eindruck, dass die EU-Kommission das Problem mit den Grenzwerten noch immer nicht ernst genug nehme.

Luxemburg - Zwei Monate nach dem Vulkanasche-Chaos über Europa ist die EU auf dem Weg zu einheitlichen Regeln keinen Schritt vorangekommen.

Er habe den Eindruck, dass die Kommission das Problem noch immer nicht ernst genug nehme, beklagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) am Donnerstag beim EU-Verkehrsministertreffen in Luxemburg. Auf ihrer Dringlichkeitssitzung Anfang Mai hatten die Ressortchefs die Kommission beauftragt, einheitliche Messverfahren und Grenzwerte zu erarbeiten, bis zu denen das Fliegen sicher und unbedenklich ist. “Das alles ist leider nicht vorgelegt worden“, sagte Ramsauer.

Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm

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In der Folge bleibt die Willkür am europäischen Himmel bestehen. So lasse etwa Frankreich seine Fluglinien in mit Vulkanasche kontaminierten Zonen fliegen, für die deutsche Triebwerkshersteller keine Unbedenklichkeitsgarantie geben könnten, sagte Ramsauer. Er forderte die Kommission auf, “schnellstens ihre Hausaufgaben zu machen“.

apn

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