Vulkanasche: Massive Kritik an Ramsauer

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) steht wegen des Flugverbots über Deutschland weiter massiv in der Kritik.

Frankfurt/Main - Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) steht wegen des Flugverbots über Deutschland weiter massiv in der Kritik.

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Der CDU-Obmann im Wirtschaftsausschuss, Andreas Lämmel, sagte der “Bild“-Zeitung, es dürfe nicht sein, “dass wir uns angesichts der immensen wirtschaftlichen Schäden vor allem im Tourismus allein auf Messungen berufen, die höchst umstritten sind“. Wenn man bedenke, dass etwa in Österreich schon wieder geflogen werden dürfe, frage er sich, “ob die Situation bei uns wirklich grundsätzlich anders ist“. Der FDP-Verkehrsexperte Horst Friedrich sagte der Zeitung laut Vorabmeldung, selbstverständlich gehe die Sicherheit vor. “Aber der Verkehrsminister hat zu starr ausschließlich die Sicherheit im Blick und vernachlässigt die Probleme von den Leuten, die im Ausland darauf warten, endlich zurückzukommen.“ SPD-Verkehrsexperte Florian Pronold warf Ramsauer fehlendes Krisenmanagement vor. “Ich habe nicht den Eindruck, dass der Bundesverkehrsminister die Dramatik der Lage rechtzeitig erkannt hat“, sagte er der “Thüringer Allgemeinen“.

Ramsauer sei stark im Ankündigen, aber schwach, wenn es ums konkrete Handeln gehe. “Er hat einfach nicht erkannt, dass er den Hut aufsetzen und einen richtigen Krisenstab bilden muss.“ Außerdem habe der Verkehrsminister nicht schnell genug eine eigene Datenerhebung in die Wege geleitet. Dafür gebe es keine Ausrede. Die Betroffenen seien alleine zurückgelassen worden, kritisierte Pronold. “Wenn so ein Chaos bei der Bahn passiert wäre, dann hätten wir längst einen neuen Bahnvorstand.“

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dapd

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