Währungsfond soll Athen-Nothilfe anführen

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Eine tragende Säule bei ener möglichen Nothilfe für Athen soll nach dem Willen der Bundesregierung der Internationale Währungsfond seien.

Berlin - Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll bei einer Notfallhilfe für Griechenland nach dem Willen der Bundesregierung eine tragende Rolle spielen. Anscheinend findet dieser Vorschlag inzwischen viel Zustimung.

Dies erklärten Regierungskreise am Mittwoch in Berlin kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel. Die deutsche Regierung erwartet demnach, dass mögliche IWF-Kredite durch freiwillige, bilaterale Hilfen aller 16 Staaten der Eurozone ergänzt werden. Voraussetzung bleibe aber, dass dem hoch verschuldeten Griechenland akut Zahlungsunfähigkeit drohe und Athen keinen Zugang zu Krediten am Kapitalmarkt habe.

Die Kreise berichteten weiter, dass die Idee, den IWF maßgeblich an einer Notfallhilfe zu beteiligen, in der Euro-Zone “eine deutlich größere Untestützung findet als noch vor drei Wochen“. Dies begrüße die Bundesregierung sehr. Zu Medienberichten, die Euro-Gruppe werde sich noch vor dem offiziellen Gipfel der 27 EU-Staatsen kurzfristig treffen, hieß es aus den Kreisen, dazu sei bislang nicht eingeladen worden und es sei auch kein Treffen verabredet.

Aus Sicht der Bundesregierung stehe eine Hilfsaktion für Griechenland nicht auf der Tagesordnung, denn das Land habe nach wie vor nicht um finanzielle Unterstützung gebeten.

dapd

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