Wahlauftakt in Hamburg - SPD-Sieg erwartet

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Der Spitzenkandidat der SPD, Olaf Scholz (l.) und Hamburgs Erster Bürgermeister, Christoph Ahlhaus, bei der Stimmabgabe für die Hamburger Bürgerschaftswahl.

Hamburg - Mit der Bürgerschaftswahl in Hamburg ist Deutschland in das Superwahljahr 2011 gestartet. Von den rund 1,3 Millionen Wahlberechtigten in der Hansestadt gab bis zum Nachmittag knapp die Hälfte ihre Stimmen ab.

Damit war die Wahlbeteiligung ähnlich hoch wie 2008. In Hamburg wird nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition mit einem Regierungswechsel gerechnet. Meinungsforscher erwarten eine deutliche SPD-Mehrheit. Nach Angaben des Landeswahlamts lag die Wahlbeteiligung um 15.00 Uhr bei 48,9 Prozent (2008: 48,8 Prozent). Eingeschlossen ist eine geschätzte Briefwahlbeteiligung von 16,8 Prozent. 2008 betrug die endgültige Wahlbeteiligung 63,5 Prozent, die niedrigste seit 1946.

Durch das Ende der schwarz-grünen Regierung im Herbst 2010 wurde die vorgezogene Wahl in der Hansestadt erforderlich. Der Abstimmung folgen in diesem Jahr noch sechs weitere Landtagswahlen.

Wegen eines komplexen neuen Wahlrechts in Hamburg wird mit einer ersten Hochrechnung erst gegen 20.00 Uhr gerechnet. Bei der Bürgerschaftswahl 2008 kam die CDU auf 42,6 Prozent. Die SPD erreichte 34,1, die Grünen 9,6 und die Linke 6,4 Prozent. Die FDP scheiterte wie schon 2004 an der Fünf-Prozent-Hürde.

dpa

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