Wahlkampf: FDP-Chefin stichelt gegen CSU 

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Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Fürth - Bayerns FDP-Chefin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat mit Sticheleien gegen den Koalitionspartner CSU den Wahlkampf ihrer Partei offiziell eröffnet.

„Wir haben den Muff der CSU aus dem Freistaat herausgelassen, wir haben Bayern besser gemacht“, sagte die Bundesjustizministerin zum Auftakt eines Landesparteitages in Fürth. „Soll doch die CSU eine Umfrage für die Meinung von gestern in Auftrag geben, damit sie weiss, was sie morgen will“, fügte sie hinzu. Die FDP werde nach dem Erfolg in Niedersachsen auch in Bayern selbstbewusst und geschlossen in den Wahlkampf ziehen.

Attacken gab es ebenso in Richtung Opposition: Die Freien Wähler bezeichnete Leutheusser-Schnarrenberger als populistisch, die Grünen würden auf das Prinzip Glück setzen, die SPD habe mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Ude den Überblick in Bayern bereits verloren. Am frühen Nachmittag wollten die Delegierten Wirtschaftsminister Martin Zeil zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl nominieren.

dapd

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