Wahltrend: Union legt weiter zu

+
Für die Union um Kanzlerin Merkel geht es aufwärts.

Hamburg - Die Union wird bei den Wählern wieder etwas beliebter. Die Grünen geben hingegen zum zweiten Mal in Folge einen Punkt ab, bleiben mit 25 Prozent aber weiter stärker als die SPD.

Nach dem am Dienstag veröffentlichten Forsa-Wahltrend des Magazins “Stern“ und des Fernsehsenders RTL stieg die Union im Vergleich zur Vorwoche zum zweiten Mal in Folge um einen Punkt auf nun 32 Prozent und hat damit ihr Jahrestief von 30 Prozent überwunden. Der Koalitionspartner FDP stagniert dagegen bei 4 Prozent und würde somit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Die SPD konnte ebenfalls nicht an Attraktivität für die Wähler gewinnen und erreicht erneut 23 Prozent.

Die Grünen geben zum zweiten Mal in Folge einen Punkt ab, bleiben mit 25 Prozent aber weiter stärker als die SPD. Für die Linke wollen unverändert neun Prozent der Wähler stimmen. Sieben Prozent würden sich für “sonstige Parteien“ entscheiden. Mit zusammen 48 Prozent hätte ein grün-rotes Bündnis weiter eine absolute Mehrheit der Stimmen. Beide Parteien wären zwölf Punkte stärker als Union und FDP, die derzeit zusammen 36 Prozent erreichen. Für den Wahltrend wurden den Angaben zufolge 2.008 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 14. bis 17. Juni befragt.

dapd

Meistgelesene Artikel

Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

München - Tag drei der Siko: Am Sonntag standen als Hauptthemen der Syrien-Konflikt, das Atomabkommen mit dem Iran und die US-Außenpolitik auf der …
Demo, Trump und Syrien: Hier gibt‘s den Siko-Ticker zum Nachlesen

Gehaltskluft bei Beamten - Wie es dazu kam und was nun helfen soll

Berlin - Bei der Bezahlung von Polizisten, Lehrern und anderen Beamten gibt es zwischen den Ländern immense Unterschiede. Schlusslicht ist Berlin, …
Gehaltskluft bei Beamten - Wie es dazu kam und was nun helfen soll

Ticker zum politischen Aschermittwoch 2017: Merkel greift SPD an

München - Zunächst haben sich Martin Schulz und Horst Seehofer ein Rede-Fernduell geliefert - dann legte die Kanzlerin nach. Der politische …
Ticker zum politischen Aschermittwoch 2017: Merkel greift SPD an

Kommentare