Waigel warnt CSU vor überzogener Europa-Kritik

Der ehemalige CSU -Vorsitzende Theo Waigel.
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Der ehemalige CSU -Vorsitzende Theo Waigel.

München - Der frühere CSU -Vorsitzende Theo Waigel hat seine Partei vor überzogener Europa-Kritik gewarnt. Die Bundesregierung könne bei Verhandlungen in Brüssel nicht ständig zuhause um Erlaubnis fragen.

Das sagte Waigel der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag) zu Forderungen seiner Partei nach stärkerer Mitsprache von Bundestag und Bundesrat. “Jeder, der schon einmal in Brüssel am Verhandlungstisch gesessen hat, weiß, dass man dort ein Quantum Freiheit benötigt, um Kompromisse zu schließen. Man kann nicht nach jeder Verhandlungsrunde beim zuständigen Ausschuss des Bundestags anrufen und fragen, ob die einverstanden sind.“

sagte Waigel der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag) zu Forderungen seiner Partei nach stärkerer Mitsprache von Bundestag und Bundesrat. “Jeder, der schon einmal in Brüssel am Verhandlungstisch gesessen hat, weiß, dass man dort ein Quantum Freiheit benötigt, um Kompromisse zu schließen. Man kann nicht nach jeder Verhandlungsrunde beim zuständigen Ausschuss des Bundestags anrufen und fragen, ob die einverstanden sind.“

dpa

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