Abkommen mit dem Kosovo

Westerwelle in Serbien: "Die Zeit drängt"

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Guido Westerwelle (l.) und Serbiens Vize-Regierungschef Aleksandar Vucic.

Belgrad - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat bei einem Besuch in Serbien die rasche Umsetzung des Normalisierungsabkommens mit dem Kosovo gefordert.

Dies sei eine wesentliche Voraussetzung für Serbiens weitere Annäherung an die EU, sagte Westerwelle am Sonntagabend in Belgrad.

Der serbische Vize-Regierungschef Aleksandar Vucic äußerte sich zuversichtlich über einen Termin noch im Juni für EU-Beitrittsverhandlungen seines Landes. Von Deutschland erwarte Serbien Unterstützung bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und „sehr viel mehr Investitionen“. Vucic gilt als Vater des vor einem Monat geschlossenen Pakts mit dem Kosovo.

Einen Termin für Beitrittsverhandlungen soll Belgrad nur bekommen, wenn das Brüsseler Abkommen in Ansätzen auch angewendet wird. Es sieht unter anderem den Rückzug der serbischen Behörden aus dem Norden des Kosovos vor. Das Kosovo war einst eine serbische Provinz und ist seit 2008 unabhängig.

In diesen Ländern können Sie mit dem Euro bezahlen

Jetzt auch in Lettland: Hier können Sie mit dem Euro bezahlen

Der Euro ist die einheitliche Währung der Europäischen Union. Insgesamt gilt der Euro inzwischen in 18 EU-Ländern als Zahlungsmittel. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren in welchen Ländern der Euro welche Währung ablöste. © dpa
In Deutschland gilt seit 2002 die neue Währung, die alte D-Mark hatte ausgedient. © dpa
Die Franzosen mussten 2002 ihren Franc für den Euro abgeben. © dpa
Auch die Italiener bekamen 2002 den Euro, dafür verlor die Lira ihre Gültigkeit. © dpa
In den Niederlanden ging 2002 die Zeit des Gulden zugunsten des Euro zu Ende. © dpa
Die griechische Drachme wich ebenfalls 2002 dem Euro. © dpa
2002 gab es in Belgien Euro statt Franc. © dpa
Das Aus für die finnische Finmark kam auch 2002. © dpa
In Irland wurde der Euro ebenfalls 2002 eingeführt und löste das irische Pfund ab. © dpa
Der österreichische Schilling hatte 2002 ebenso ausgedient. © dpa
In Portugal wurde der Escudo auch 2002 durch den Euro ersetzt. © dpa
2002 tauschten die Spanier ihre Peseten gegen Euro. © dpa
Der luxemburgische Franc wich 2002 dem Euro. © Wikipedia
Groß war der Jubel in Slowenien, als 2007 der Tolar durch den Euro abgelöst wurde. © dpa
Die Malteser tauschten 2008 ihre Lire gegen den Euro. © dpa
Wie in Malta wurde auch in Zypern 2008 der Euro eingeführt anstelle des zypriotischen Pfunds. © dpa
Die Slowakei stieß 2009 zu den Euro-Ländern, die Krone hatte ausgedient. © dpa
Als bislang letztes Land stieß Estland in den Kreis der Nationen, die den Euro eingeführt haben: 2011 war Schluss für die estnische krone. © dpa
Der Euro ist auch auch in einigen Ländern gesetzliches Zahlungsmittel, die nicht der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion angehören. © dpa
Montenegro und Kosovo führten im Zuge ihrer Unabhängigkeitsbestrebungen einseitig die deutsche Mark als Währung ein. Nach Ablösung durch den Euro stellten auch diese auf den Euro um. © dpa
San Marino, Vatikan, Monaco und Andorra hatten vor der Einführung des Euro Währungsunionen mit Italien, Frankreich bzw. Spanien. Daher gilt auch in diesen Ländern der Euro als Zahlungsmittel. © dpa
In Lettland ist der Euro seit dem 1. Januar 2014 offizielles Zahlungsmittel. © dpa

An diesem Montag trifft Westerwelle mit dem serbischen Präsidenten Tomislav Nikolic und Ministerpräsident Ivica Dacic zusammen. Dann geht es weiter nach Pristina zu Gesprächen mit Regierungschef Hashim Thaci.

Vor seiner Reise hatte Westerwelle beide Seiten dazu aufgerufen, das von der EU vermittelte Abkommen jetzt „rasch, effektiv und nachhaltig“ umzusetzen. „Allen Beteiligten muss klar sein, dass die Zeit drängt. Worten sollten jetzt sichtbare Taten folgen.“

dpa

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