Westerwelle hält an Abzugsplänen in Afghanistan fest

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Außenminister Guido Westerwelle ( FDP) spricht am Sonntag in Berlin im Auswärtigen Amt bei einem Pressestatement.

Berlin - Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat die Angriffe von Taliban-Kämpfern in der afghanischen Hauptstadt Kabul und in drei Provinzhauptstädten auf das Schärfste verurteilt.

Er bekräftigte am Sonntag in Berlin zugleich, dass Deutschland trotz der neuerlichen Gewalt an den Abzugs- und Aufbauplänen festhalte.

Bei Explosionen in der Nähe der deutschen Botschaft in Kabul kam es Westerwelle zufolge auch zu kleineren Sachbeschädigungen auf dem Botschaftsgelände. Botschaftsangehörige seien dabei aber nicht verletzt worden; alle befänden sich derzeit an einem sicheren Ort.

Die Lage nach den neuen bewaffneten Angriffen radikaler Kräfte auf afghanische und internationale Einrichtungen sei noch unübersichtlich, auch wenn sich die Lage insgesamt zu beruhigen beginne. Die Angriffe sollen nach den Worten Westerwelles einen friedlichen Aufbau behindern. “Wir werden aber in unserem Eintreten für den Aufbau und eine gute Zukunft nicht nachlassen“, sagte Westerwelle: “Die Terroristen dürfen nicht obsiegen.“

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Westerwelle bekräftigte, dass es in Afghanistan immer wieder zu Rückschlägen kommen könne. “Und ich fürchte, wir werden uns auch auf weitere Rückschläge einstellen müssen.“ Dennoch sei es richtig, den Prozess der Übergabe der Sicherheitsverantwortung an afghanische Behörden fortzusetzen und die Abzugsperspektive umzusetzen: “Für uns steht fest: Wir werden der Gewalt der Terroristen nicht nachgeben.“ Der Abzug sowie Aufbau einer eigenen Sicherheitsverantwortung in Afghanistan würden aber noch schwer werden.

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