Westerwelle: Handel mit China ist "enorme Chance"

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Außenminister Guido Westerwelle (FDP) wirdbei seiner Chin-Reise im April vom chinesischen Regierungschef, Ministerpräsident Wen Jiabao in Peking begrüßt.

Berlin - Bundesaußenminister Guido Westerwelle sieht im Handel mit China eine “enorme Chance für die deutsche Wirtschaft“.

In dem Land entstünden gerade neue Mittelschichten, die ein großes Interesse an deutschen Qualitätsprodukten zeigten, sagte der FDP-Politiker am Montag im ZDF-“Morgenmagazin“. China stelle keine Gefahr für Deutschland dar. Der Minister räumte aber auch Probleme beim Handel mit China ein. So sei es nun Aufgabe der Politik, mehr für den Schutz geistigen Eigentums zu unternehmen. Auch beim Thema Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte und Freiheit von Kunst und Kultur gebe es Diskussionsbedarf. Die Beziehungen beider Länder seien mittlerweile aber gut genug, um Meinungsunterschiede auch offen ansprechen zu können.

Hier ist die FDP weit weg: Westerwelle in China

Während die FDP in Deutschland am Stuhl von Parteichef Guido Westerwelle sägt, weilt der Außenminister siebeneinhalbtausend Kilometer fern zu einem Staatsbesuch in China. Auf dem Foto steigt Westerwelle aus der aus der Regierungsmaschine "Theodor Heuss" aus. © dpa
Westerwelle sitzt am Donnerstag Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Li Keqiang (r), in der großen Halle des Volkes vor einem Bild mit Bergpanorama. © dpa
Westerwelle sitzt am Donnerstag Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Li Keqiang (r), in der großen Halle des Volkes vor einem Bild mit Bergpanorama. © dpa
Westerwelle spricht am Freitag mit seinem chinesischen Amtskollegen, Außenminister Yang Jiechi (r.) im Außenministerium in Peking. © dpa
Westerwelle wird am Freitag von seinem chinesischen Amtskollegen, Außenminister Yang Jiechi (r.) im Außenministerium in Peking begrüßt. © dpa
Westerwelle steht am Freitag neben seinem chinesischen Amtskollegen, Außenminister Yang Jiechi (l.) im Außenministerium in Peking und begrüßt weitere Gäste. © dpa
Westerwelle trinkt am Freitag beim Gespräch mit seinem chinesischen Amtskollegen, Außenminister Yang Jiechi im Außenministerium in Peking Tee. © dpa
Westerwelle spricht am Freitag während einer Pressekonferenz neben seinem chinesischen Amtskollegen, Außenminister Yang Jiechi (r.) im Außenministerium in Peking. © dpa
Hier ist die FDP weit weg: Westerwelle in China © dpa
Westerwelle (links) trifft am Freitag den chinesischen Premierminister Wen Jiabao. © dpa
Westerwelle betrachtet am Freitag im Nationalmuseum in Peking ein Gemäde welches Diktator Mao bei einer Rede zeigt. Westerwelle eröffnete in dem neu umgebauten Museum die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" die von den Staatlichen Museen in Berlin, München und Dresden vorbereitet wurde. © dpa
Westerwelle betrachtet am Freitag im Nationalmuseum in Peking ein Gemäde welches Diktator Mao bei einer Rede zeigt. Westerwelle eröffnete in dem neu umgebauten Museum die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" die von den Staatlichen Museen in Berlin, München und Dresden vorbereitet wurde. © dpa
Westerwelle betrachtet am Freitag im Nationalmuseum in Peking ein Gemäde welches Diktator Mao bei einer Rede zeigt. Westerwelle eröffnete in dem neu umgebauten Museum die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" die von den Staatlichen Museen in Berlin, München und Dresden vorbereitet wurde. © dpa
Hier ist die FDP weit weg: Westerwelle in China © dpa
Westerwelle (l.) sitzt am Freitag neben dem chinesischen Regierungschef, Ministerpräsident Wen Jiabao in Peking. © dpa
Westerwelle (M.) kommt am Freitag zum Treffen mit dem chinesischen Regierungschef in Peking. © dpa
Westerwelle (l.) kommt am Freitag zum Treffen mit dem chinesischen Regierungschef, Ministerpräsident Wen Jiabao in Peking. © dpa
Westerwelle steht am Freitag im neue Nationalmuseum in Peking vor dem Gemälde des chinesischen Künstlers Xubei Hong aus dem Jahr 1940. Das Motiv prägt eine traditionelle Geschichte von einer chinesischen Familie, die einen Berg von Hand abträgt . © dpa
Westerwelle steht am Freitag im neue Nationalmuseum in Peking vor dem Gemälde des chinesischen Künstlers Xubei Hong aus dem Jahr 1940. Das Motiv prägt eine traditionelle Geschichte von einer chinesischen Familie, die einen Berg von Hand abträgt . © dpa
Westerwelle verneigt sich am Freitag im neue Nationalmuseum in Peking vor Beginn seiner Rede. Westerwelle eröffnete die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung", die von den Staatlichen Museen in Berlin, München und Dresden vorbereitet wurde. Das Museum gilt als das derzeit größte Museum der Welt. © dpa
Westerwelle (M) und die für Kultur zuständigen Staatsrätin der Volksrepublik China Liu Yandong (2.v.r.) eröffnen am Freitag in Peking im National Museum of China symbolisch die Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung". © dpa
Sachsens Ministerpraesident Stanislaw Tillich (CDU, l.) und Außenminister Westerwelle (FDP, r.) stehen am Freitag im Chinesischen Nationalmuseum in Peking zur Eröffnung der Ausstellung "Die Kunst der Aufklaerung" vor einem Gemälde von Bernardo Bellotto (1721/22-1780), genannt Canaletto, mit einer historischen Ansicht von Dresden aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. © dpa
Sachsens Ministerpraesident Tillich (CDU, 2.v.l.) und Außenminister Westerwelle (FDP, r.) betrachten am Freitag im Chinesischen Nationalmuseum in Peking zur Eröffnung der Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" die Büste "Juliette Recamier" von Joseph Chinard (1756-1813) aus dem Jahr 1802/03 aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. © dpa

Am Montag und Dienstag finden die ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin statt.

dapd

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