Wie aus Westerwelle Jido Fister Filly wurde

München - Nicht nur, dass man sich gerne über Guido Westerwelles Englisch-Kenntnisse lustig macht. Jetzt hat eine sudanesische Zeitung dem Außenminister einen neuen Spitznamen verpasst.

Ist es ein Ausdruck von mangelndem Respekt oder Achtlosigkeit eines Journalisten? In der sudanesischen Zeitung "The Democrat" wird am 23. Juni die Ankunft des deutschen Außenministers Jido Fister Filly verkündet. Westerwelle war in der Tat in Khartum und Dschuba, um mit Politikern über die Konflikte zwischen Nord- und Süd-Sudan zu sprechen.

Der Journalist war offenbar über das Eintreffen des deutschen Außenministers so beeindruckt, dass er vergaß, sich den für sudanesische Ohren seltsam klingenden Namen Guido Westerwelles buchstabieren zu lassen. Er schrieb ihn auf, wie er für ihn richtig klang. Über Umwege gelangte der Artikel der sudanesischen Zeitung schließlich in die Twitter-Kanäle - Guido Westerwelle hatte seinen neuen Spitznamen weg. Und damit Jido Fister Filly nicht in Vergessenheit gerät, hat er mittlerweile auch ein eigenes Facebook-Profil.

lot

Rubriklistenbild: © dpa

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