Westerwelle und Niebel reisen nach Afrika

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Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (hier im Bild) und Außenminister Guido Westerwelle reisen nach Afrika.

Berlin - Außenminister Guido Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel brechen am Mittwochmittag zu einer fünftägigen Reise nach Afrika auf.

Ihre Stationen sind Tansania, Südafrika und Dschibuti. Mit der gemeinsamen Reise wollen die beiden FDP-Politiker die geplante enge Verzahnung ihrer Arbeitsgebiete unterstreichen. Erster Stopp ist Tansania, das als Schwerpunktland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Afrika gilt. Neben Gesprächen mit Amtskollegen stehen dort unter anderem die Einweihung eines neuen Standorts für das Goethe-Institut sowie ein Treffen mit dem Präsidenten des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda auf dem Programm.

In Südafrika tagt unter Leitung Westerwelles und des Vizepräsidenten der Republik, Kgalema Mothlante, die Binationale Kommission. Diese Regierungsberatungen finden abwechselnd in Südafrika und Deutschland statt. Neben den üblichen bilateralen Treffen mit Regierungsvertretern wollen die Minister in Kapstadt ein vom Entwicklungsministerium gefördertes Gewaltpräventionsprojekt in einem Township besuchen und auf Robben Island mit ANC-Veteranen, Verfassungsrichtern und Menschenrechtlern diskutieren.

Die Insel war in der Apartheid-Zeit Hochsicherheitsgefängnis für politische Häftlinge. Letzte Station der Reise ist am Sonntag Dschibuti. Dort werden Westerwelle und Niebel von Präsident Ismail Omar Guelleh und Außenminister Mahmoud Ali Youssouf, empfangen. Zum Abschluss der Reise will Westerwelle die Deutsche Verbindungs- und Unterstützungsgruppe der Bundeswehr für die Operationen “Enduring Freedom“ und “Atalanta“ besuchen.

DAPD

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