CSU will attraktivere Freiwilligendienste

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Im Fall der Aussetzung der Wehrpflicht will die CSU attraktivere Freiwilligendienste.

Berlin - Bei einer Aussetzung der Wehrpflicht besteht die CSU auf einer Aufwertung der Freiwilligendienste als Ersatz für den dann ebenfalls wegfallenden Zivildienst.

“Auf diese Situation sollten wir vorbereitet sein“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe in Berlin, Stefan Müller, der “Passauer Neuen Presse“ (Montag). Die Verbände und sozialen Einrichtungen müssten die Stellen anderweitig besetzen, sollte es keine Zivildienstleistenden mehr geben. “Das wird mit Mehrkosten verbunden sein. Die Einrichtungen werden nicht in der Lage sein, diese Aufwendungen alleine zu tragen.“

Dienste wie das Freiwillige Soziale Jahr müssten daher ausgebaut und “noch attraktiver gestaltet“ werden. Müller verwies auf den kleinen Prozentsatz junger Männer, der überhaupt noch Wehr- oder Zivildienst leistet. Wer die Wehrpflicht erhalten wolle, müsse in der Lage sein, Dienstgerechtigkeit zu gewährleisten. Ansonsten bleibe nur ein Aussetzen der Wehrpflicht. Andernfalls müsse die Wehrpflicht weiterentwickelt werden. “Junge Männer könnten dann ihren Dienst entweder bei der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk oder der Feuerwehr leisten oder eben im sozialen Bereich“, sagte der CSU-Politiker.

dpa

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